Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Portalseite

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Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz gefährdet Qualität der Behindertenhilfe
Das Bündnis "Tariftreue und Tarifstandards in der Sozialwirtschaft", dem die Diakonie Baden-Württemberg, die Caritas in Baden-Württemberg, das Deutsche Rote Kreuz in Baden-Württemberg und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg angehören, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann aufgefordert, im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren für das Bundesteilhabegesetz erhebliche Verschlechterungen für die Behindertenhilfe zu verhindern. Der Gesetzentwurf, der am 16. Dezember im Bundesrat beraten wird, sieht vor, Einrichtungen der Behindertenhilfe massiv unter Wettbewerbsdruck zu setzen. So soll die Vergütung der Leistungen künftig dann wirtschaftlich angemessen sein, "wenn sie im Vergleich mit der Vergütung vergleichbarer Leistungserbringer im unteren Drittel liegt (externer Vergleich)". Diese Vorschrift würde Anbieter ohne Tarif gegenüber Anbietern, die an Flächentarife gebunden sind, einseitig massiv bevorzugen. § 124 Abs.1 Satz 3 des Gesetzesentwurfes ist daher zu streichen. Mehr ...

 
Ehrenamtliche stoßen beim Ausfüllen von Anträgen bei der Begleitung von Geflüchteten an ihre Grenzen
Stuttgart, 2. Dezember 2016 - Die Arbeit der Caritas Rottenburg-Stuttgart mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zeigt, dass viele der freiwilligen Helfer mittlerweile ausgebrannt sind. Den Ehrenamtlichen macht unter anderem die Flut an Formularen zu schaffen, die die Geflüchteten zu bewältigen haben. Vom Integrationskurs über Fahrkostenerstattung, dem Antrag auf Hartz IV, Antrag auf Umzug oder Übersetzung von Zeugnissen - bei jedem Formular ist Hilfe gefragt, die in sehr vielen Fällen Ehrenamtliche leisten. "Die deutsche Bürokratie bringt die Ehrenamtlichen an ihr Limit. Neben der Fülle an Anträgen ist auch zu viel Fach- und Detailwissen gefragt", erklärt Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Aus Sicht des katholischen Wohlfahrtsverbandes ist der Einsatz von mehr Hauptamtlichen in der Flüchtlingssozialarbeit dringend geboten; nicht zuletzt um der derzeit großen Nachfrage nach fachlicher Beratung, Begleitung und Unterstützung im Umgang mit Anträgen gerecht zu werden. Mehr ...

 
Aktion "Adventsengel" eröffnet armen Kindern Chancen
Stuttgart, 24. November 2016 - In der Adventszeit ruft die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zur jährlichen Weihnachtsspende auf. Mit der Aktion "Adventsengel" stärkt der katholische Wohlfahrtsverband Kinder und ihre Familien, die in der Diözese leben und in finanzielle Not geraten sind. Besonders Alleinerziehende und kinderreiche Familien belastet, dass sie neben der Arbeit und dem Bewältigen des Alltags oftmals kaum noch Zeit für ihre Kinder haben. Die Aktion "Adventsengel" unterstützt deshalb Kinder und Eltern, indem Mitarbeiter der Caritas sie beispielsweise beraten oder ehrenamtliche Paten schulen. Diese Paten bringen den Kindern das Schwimmen bei, lernen mit ihnen für die Schule oder verbringen auf andere Weise wertvolle Zeit mit ihnen. Mehr ...

 
Bundesweite Aktion "Eine Million Sterne": In zehn Städten in Baden-Württemberg brennen Lichter der Solidarität
Stuttgart/Freiburg, 9. November 2016 - In zehn Städten in Baden-Württemberg brennen am kommenden Samstag (12. November) wieder tausende von Kerzen. Sie leuchten für die bundesweite Caritas-Lichteraktion "Eine Million Sterne" und setzen ein Zeichen für eine gerechtere Welt. Die Aktion "Eine Million Sterne" wird zum zehnten Mal durchgeführt und steht in diesem Jahr im Kontext des Caritas-Themas "Mach dich stark für Generationengerechtigkeit". Die Kampagne unterstützt gleichermaßen eine würdevolle, letzte Lebensphase älterer Menschen sowie positive Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen. Die Caritas lädt dazu ein, den Wandel aktiv mitzugestalten. An bundesweit 77 Orten führen Caritasverbände, Einrichtungen und Pfarrgemeinden die Aktion durch. Mehr ...

 
"Weitsicht und Besonnenheit" gefordert - Caritas schickt Brandbrief an Ministerpräsidenten
Stuttgart/Freiburg, 27. Oktober 2016 - Mit Bestürzung reagiert die Caritas in Baden-Württemberg auf die geplante Senkung von Hilfestandards und Leistungen für junge unbegleitete Ausländer (UMA). Ein Vorschlag Bayerns sieht vor, die UMA künftig vorrangig über die Jugendsozialarbeit zu betreuen statt durch Hilfen zur Erziehung. Sollte es zur Umsetzung des bayerischen Vorstoßes kommen, führt dies nach Meinung der Caritas faktisch dazu, dass die UMA weniger intensiv betreut werden als ihre deutschen Altersgenossen - obwohl gerade sie, die "Schwächsten der Schwachen", einen viel höheren Hilfebedarf haben. Die Caritas spricht im Zusammenhang mit den Plänen Bayerns von "kinderrechtswidriger Diskriminierung von jungen Flüchtlingen". Sie würden bei der Versorgung und durch niedrigere Standards benachteiligt. Mehr ...

 
Kooperation der Schwangerenberatung mit anderen Fachdiensten mehr denn je gefragt
Stuttgart, 27. Oktober 2016 - Bei der katholischen Schwangerenberatung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart suchen jährlich rund 6600 Frauen Hilfe. Hierbei zeichnet sich ein Trend ab: Unter den ratsuchenden Frauen steigt die Zahl der Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. So stieg der Anteil der Klientinnen, die aus EU-Staaten wie Rumänien, Italien oder Polen kommen, in den letzten drei Jahren von 8,5 Prozent (2012) auf 15,4 Prozent (2015). Der Anteil der Frauen aus osteuropäischen Staaten außerhalb der EU lag in diesem Zeitraum relativ konstant bei 13,5 Prozent. Dagegen nahm die Zahl der schwangeren Frauen aus dem nichteuropäischen Ausland wie Syrien oder Nigeria deutlich zu. Ihr Anteil stieg von 11,8 Prozent (2012) auf 14,9 Prozent (2015). Für die Gespräche müssen die Beraterinnen weiterhin ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz mitbringen und mehr denn je mit anderen Fachdiensten zusammenarbeiten. Mehr ...

 
Hilfe für Menschen auf der Flucht
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Mein Vermächtnis der Nächstenliebe
Caritas gegen Missbrauch
Stelle zu Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende soll Betroffenen helfen und ein Klima der Achtsamkeit und Verantwortung in Einrichtungen der Caritas schaffen.
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