Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Portalseite

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Videojournalistin Sarah Modrow erhält den Caritas-Journalistenpreis
Stuttgart / Freiburg, 20. Januar - Die Preisträger des 28. Caritas-Journalistenpreises stehen fest: Der mit 3.000 Euro dotierte erste Preis geht an die Videojournalistin Sarah Modrow für ihren Film "Es gibt immer einen Weg - Mein Leben mit Beatmung", der auf der Internet-Plattform youtube zu sehen ist. Er erzählt von der Enddreißigerin Maria-Christina Hallwachs, die seit über 20 Jahren im Rollstuhl sitzt und nur mit Hilfe eines elektrischen Zwerchfell-Stimulators atmen kann. Trotz Einschränkungen führt sie ein glückliches Leben und gibt damit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lage wie sie sind, Mut und Lebensfreude. Die beiden zweiten Preise mit jeweils 1.500 Euro erhalten Andrea Beer für ihr SWR2-Hörfunk-Feature "Mascha und Werner. Zwei Leben - Zwei Zeiten" über das Leben von zwei Menschen mit Behinderung früher und heute sowie Elisabeth Hussendörfer für ihre in der Zeitschrift "Brigitte woman" veröffentlichte Reportage "Mein neuer Mitbewohner" über eine Wohngemeinschaft mit einem Flüchtling. Eine "Lobende Erwähnung" bekommt Assata Frauhammer für den Beitrag "Ich denke oft über Geld nach" über Kinderarmut in Deutschland, der in der Stuttgarter Kinderzeitung erschienen ist. Mehr ...

 
SZ-Spendenaktion: halbe Million Euro für internationale Hilfe
Stuttgart, 18. Januar 2017 - Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung (SZ), übergab dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst in Stuttgart einen Scheck über 501739,10 Euro. Das Geld hatten die SZ-Leser bei der Weihnachtsspendenaktion 2016 „Helfen bringt Freude“ gespendet. Das Geld fließt jeweils zur Hälfte in die Flüchtlingshilfe im Nord-Irak und an 59 lokale Initiativen in Württemberg, die sich für Projekte in aller Welt einsetzen und die nun jeweils rund 4300 Euro erhalten. Die SZ und der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hatten Ende letzten Jahres zum vierten Mal gemeinsam eine Spendenaktion gestartet. Nachdem 2013 und 2014 armen Kinder geholfen wurde, gingen die Spenden 2015 an die Hospizbewegung. Insgesamt gingen bei allen vier Aktionen über einer Million Euro ein. Unser Bild zeigt Michael Buck (Caritas), Hendrik Groth, Gebhard Fürst, Kirstina Heitz (Caritas) und SZ-Chefreporter Ludger Möllers (v. l.) bei der Scheckübergabe in Stuttgart.

 
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg schreiben Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus
Stuttgart, 3. Januar 2017 - In Baden-Württemberg ist es schon lange gute Tradition, dass kleinere und mittlere Unternehmen für soziale und gesellschaftliche Belange Verantwortung übernehmen. Um dieses herausragende Engagement zu würdigen, loben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg zum elften Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Sie würdigen damit den engagierten Beitrag der Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) und unterstreichen den unverzichtbaren Beitrag des Mittelstands für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft. Land, Caritas und Diakonie verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2017. Mehr ...

 
Politisches Kräftemessen um Abschiebepraxis darf nicht dem Populismus verfallen
Stuttgart/Freiburg, 16. Dezember 2016 - In der Debatte um eine schärfere Abschiebepraxis ruft die Caritas in Baden-Württemberg zum Internationalen Tag der Migranten (18.12.) dazu auf, auch bei Fragen zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht die Leitplanken christlicher Werte über Bord zu werfen. "Anstatt Populismus zu bedienen und Besitzstände zu verteidigen brauchen wir eine Politik, die auch bei Fragen zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber menschlich bleibt", so die Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Rottenburg-Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg). Von den politischen Akteuren im Land erwartet die Caritas angesichts vermehrter Anfeindungen gegen Geflüchtete, eine Vorbildfunktion einzunehmen. Das politische Kräftemessen dürfe nicht dem Populismus verfallen und zu einer Verrohung der Sprache führen. Mehr ...

 
"Um Kindern mit Fluchterfahrung gerecht zu werden, brauchen wir kleinere Gruppen"
Stuttgart, 9. Dezember 2016 - Das Kultusministerium plant eine Verwaltungsvereinfachung, die mehr Kinder pro Gruppe in Kindertageseinrichtungen zulässt. Durch die Überbelegung soll der größere Bedarf an Betreuungsplätzen aufgefangen werden, der durch den Zuzug von Flüchtlingsfamilien begründet wird. Um Flüchtlingskinder gut zu integrieren, muss aus Sicht der Caritas Rottenburg-Stuttgart die Gruppenstärke aber gesenkt und nicht erhöht werden. In Gruppen mit bis zu 30 Kindern sei "keine pädagogisch hochwertige, multikulturelle und inklusive Arbeit" mehr machbar, ist Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart überzeugt. "Es muss nicht nur in Sprachförderung investiert werden, viele Kinder sind traumatisiert. Dies erfordert auch eine professionelle Antwort." Mehr ...

 
Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz gefährdet Qualität der Behindertenhilfe
Das Bündnis "Tariftreue und Tarifstandards in der Sozialwirtschaft", dem die Diakonie Baden-Württemberg, die Caritas in Baden-Württemberg, das Deutsche Rote Kreuz in Baden-Württemberg und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg angehören, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann aufgefordert, im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren für das Bundesteilhabegesetz erhebliche Verschlechterungen für die Behindertenhilfe zu verhindern. Der Gesetzentwurf, der am 16. Dezember im Bundesrat beraten wird, sieht vor, Einrichtungen der Behindertenhilfe massiv unter Wettbewerbsdruck zu setzen. So soll die Vergütung der Leistungen künftig dann wirtschaftlich angemessen sein, "wenn sie im Vergleich mit der Vergütung vergleichbarer Leistungserbringer im unteren Drittel liegt (externer Vergleich)". Diese Vorschrift würde Anbieter ohne Tarif gegenüber Anbietern, die an Flächentarife gebunden sind, einseitig massiv bevorzugen. § 124 Abs.1 Satz 3 des Gesetzesentwurfes ist daher zu streichen. Mehr ...

 
Hilfe für Menschen auf der Flucht
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Mein Vermächtnis der Nächstenliebe
Caritas gegen Missbrauch
Stelle zu Schutz vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende soll Betroffenen helfen und ein Klima der Achtsamkeit und Verantwortung in Einrichtungen der Caritas schaffen.
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