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Migration und Integration
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Das Zusammenleben von Deutschen und Zuwanderern ist oft noch keine Selbstverständlichkeit, eher ein Nebeneinander. Deshalb
wirkt die Caritas mit ihren 27 Migrationssozialdiensten an der Gestaltung der Integration mit. Sie stellt diesen wichtigen
Teil ihrer Arbeit ständig auf neue Anforderungen ein und richtet die Dienste entsprechend aus.
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Wir orientieren uns in unserer Arbeit weniger an Nationalitäten als am Gemeinwesen. Die Caritas initiiert Netzwerke, fördert
interkulturelle Kompetenz und solidarisches Handeln. Sozialarbeit ist für uns nicht nur "professionelles Problemlösen"; wichtig
ist unsere Rolle als Koordinator und Motor für ein solidarisches Handeln. Wir versetzen Menschen in die Lage, ihre Probleme
selbst zu lösen. Bei unserer Arbeit haben wir ebenso Kirchengemeinden, Städte, Organisationen und Institutionen im Blick.
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Gelungene Integration ist keine einseitige Angelegenheit. Beide Seiten müssen das Ihre dazu beitragen, sowohl Zuwanderer (Aussiedler,
Ausländer, Flüchtlinge) als auch die Einheimischen. Nur gemeinsam kann wirkliche Integration gelingen.
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Bei der Zuwanderungsgesetzgebung streben wir ein umfassendes Integrationskonzept an, das nicht nur den Erwerb der deutschen
Sprache und Gesellschaftskunde beinhaltet. Integrationspolitik betrifft z. B. auch die länger in Deutschland lebenden Ausländer,
die Einbeziehung der Aussiedler und eine differenzierte Integrationsförderung mit finanzieller Grundausstattung. Für verschiedene
Zuwanderergruppen muss es angemessene Angebote und Hilfen geben; ein seit 30 Jahren in Deutschland lebender ausländischer
Fabrikarbeiter, eine Frau, die nach ihrer Heirat nach Deutschland gekommen ist oder die Kinder zugewanderter Eltern, die in
Deutschland geboren sind, brauchen jeweils differenzierte Hilfe und Unterstützung.
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Interkulturelle Kompetenz ist Querschnittsaufgabe unserer Arbeit: Wir sehen den Menschen in seiner Komplexität. Die Kultur
ist nur ein Teil von ihm. Eine Kategorisierung von Menschen nach ihrer kulturellen Herkunft (Türken, Russlanddeutsche etc.)
reduziert die Persönlichkeit, stereotypisiert, schafft Distanz und Ausgrenzung.
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| Foto: Burkhard Bartel |
Kontakt: Mervi Herrala (herrala@caritas-dicvrs.de ), Tel.: 0711/2633-1142.
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Weitere Informationen zum Thema ...
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