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Menschen mit Behinderungen
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Die Caritas macht sich für Menschen mit Behinderungen aller Art stark. Uns ist es wichtig, dass behinderte Menschen ihr Leben
als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft selbstbestimmt gestalten. Wir treten dafür ein, Menschen mit Behinderungen
als Subjekte zu behandeln. Wo immer es möglich ist, fördern wir das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.
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Neue Erkenntnisse gewannen wir im Projekt "Wohnen in der Gemeinde - Hilfemix ehrenamtlicher und professioneller Assistenzkräfte" , das neue Wohn- und Unterstützungsformen für Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung untersuchte.
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Wir gestalten die Rahmenbedingungen für die Einrichtungen und Dienste mit. Vor allem das aktuelle Finanzierungssystem in der
Behindertenhilfe wollen wir schnellstmöglich weiter entwickeln. Ausschlaggebend muss der individuelle Bedarf des Menschen
sein. Wir wollen, dass behinderte und psychisch kranke Menschen statt Sachleistungen in Zukunft auch Geld erhalten. Ausgestattet
mit einem "persönlichen Budget" sollen sie frei entscheiden, welche Leistungen sie kaufen. Diese Freiheit wird die Behindertenhilfe
positiv beeinflussen.
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Die Qualität des Lebens hängt in hohem Maß vom Geld ab, das die Gesellschaft der Behindertenhilfe bereit stellt. Hier wollen
wir mehr Transparenz. Mit unserer Forschung zeigen wir auf, wie sehr die Teilhabe am Leben von Hilfeform, Personal und Leistung
bestimmt wird. Innerhalb der Caritas wird intensiv über die Weiterentwicklung der Einrichtungen diskutiert. Sogar die Forderung
nach einer "Auflösung von Heimstrukturen" ist kein Tabu mehr.
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Thema "Forschung": Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in der sozialpolitischen Diskussion nicht nur Position
bezogen, sondern dies auch dokumentiert. Zu den Themen "Bioethik", "Finanzierung der Behindertenhilfe" und "Gemeindenahe Behindertenhilfe"
sind Dokumentationen erhältlich.
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Um die Tatsache einer Behinderung entwickeln sich vermehrt ethische Fragen. Bei unserer Auseinandersetzung damit ist der Schutz
der Menschenwürde oberstes Gebot.
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Projekt "Leben ist angesagt"
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Behinderte Menschen in die Gemeinde einbeziehen
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Stuttgart. Der DiCV, das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und die AG Behindertenhilfe begannen im Januar 2011 ein neues
Projekt mit dem Namen "Leben ist angesagt". Verschiedene Projektgruppen sollen darin an verschiedenen Orten in der Diözese
in den nächsten fünf Jahren mehr Bewusstsein für den Schutz des Lebens wecken, zur Annahme von Kindern mit Behinderung ermutigen
und für das Thema Pränataldiagnostik (PND) sensibilisieren. In den ersten drei Jahren wird es von der "Aktion Mensch" gefördert.
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Lesen Sie hier mehr zum Projekt .
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| Foto: Caritas |
Werner Strube stv. Leiter Kompetenzzentrum Sozialpolitik Tel.: 07 11/26 33-14 20 E-Mail: strube@caritas-dicvrs.de
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