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Kinder- und Jugendhilfe
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Mit der Umsetzung des Konzepts "Jugendhilfe in der Diözese" (hier geht's zum Download der kompletten Broschüre ) hat die Caritas einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der Kommunalisierung der Kinder- und Jugendhilfe in der Diözese
getan. Die Einrichtungen und Dienste aller katholischen Träger stärken damit regional in den eigens eingerichteten Jugendhilfeforen
ihre Zusammenarbeit und stellen ihre Angebote bedarfsgerecht bereit.
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Auf dem Gebiet der stationären Angebote haben wir die Leistungsbeschreibungen für verschiedene Angebote der Hilfen zur Erziehung
weiterentwickelt. Dadurch haben wir uns eine solide Basis für die Entgeltverhandlungen und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen
erarbeitet, mit denen wir in den letzten zwei Jahren eine Erhöhung der Entgelte erreichten, teilweise sogar um einen zweistelligen
Prozentsatz. Einige Träger konnten wir so vor dem finanziellen Ruin retten.
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Auf der anderen Seite haben wir die Jugendhilfe-Einrichtungen auf die veränderten gesetzlichen Grundlagen eingestellt und
verbindlicher als je zuvor auf die Erbringung von Dienstleistungen ausgerichtet. Dabei spielen insbesondere die veränderten
fachlichen Rahmenbedingungen (Sozialraumorientierung, Flexibilisierung der Hilfen) in der Kinder- und Jugendhilfe eine bedeutende
Rolle.
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Die Träger von Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe innerhalb des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart schließen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg ist ein landesweiter Zusammenschluss der Träger katholischer Jugendsozialarbeit.
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Dem Caritasverband ist es gelungen, eine verfrühte Änderung der Finanzierung von Sprachkursen für junge Migranten abzuwenden.
Sprachschulen, Jugendgemeinschaftswerke und andere Dienste konnten in dem gewonnenen Jahr ihre Angebote zur sprachlichen Qualifizierung
der jugendlichen Zuwanderer reorganisieren. Zurzeit sorgen wir für eine Umstellung der sozialpädagogischen Begleitung junger
Fremder, die zu Gunsten der Sprachförderung zurückgeschnitten werden soll. Dabei ist die Begleitung der Träger bei den anstehenden
gesetzlichen Änderungen zur Zuwanderungen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Integrationsarbeit entscheidend.
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Ein Anliegen der Caritas ist die verstärkte Hilfe für jugendliche suchtkranke Aussiedler. Das Angebot zur Behandlung junger,
suchtkranker Zuwanderer aus den GUS-Staaten in unserer Fachklinik Hohenrodt in Oggelsbeuren erfährt eine starke bundesweite
Nachfrage. Ausgehend von diesem Bedarf konnten wir erfolgreich auf die Hilfe für dieser Zielgruppe aufmerksam machen und durch
geeignete Präventionsprojekte in den Caritas-Regionen verstärken. Insgesamt bestätigt sich damit der Ansatz, dass Suchtkrankenhilfe
und Prävention als Querschnittsthema in der Kinder- und Jugendhilfe verstärkt dem präventiven Arbeitsansatz Rechnung trägt.
So konnte bspw. erfolgreich an drei Standorten in der Diözese die Arbeit mit Kindern suchtkranker Eltern aufgenommen werden.
Für die nächste Zeit wird dieser Arbeitsansatz insbesondere für die Zielgruppe der jungen zugewanderten Ausländern weiter
verfolgt und um den Aspekt der Gewaltprävention ergänzt.
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| Foto: Burkhard Bartel |
Herbert Jansen (jansen@caritas-dicvrs.de , Tel.: 07 11/26 33-11 70)
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Wenn's bei Ihnen ums Geld gehen soll:
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Bei Fragen zu Entgeltsätzen (nur für Mitgliedseinrichtungen) wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Finanzpolitik, Christine Edelmann (edelmann.c@caritas-dicvrs.de , Tel.: 0711 2633-1122) oder an Christine Wagner (wagner.c@caritas-dicvrs.de , Tel.: 0711 2633-1187).
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