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Zum Grundverständnis der Hospiz- und Palliativarbeit und der Kirchen gehört, dass allen Schwerstkranken und Sterbenden eine
Begleitung im Sinne des Hospizgedankens zuteil wird. Dafür Sorge zu tragen, ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Dienste
und Einrichtungen der Caritas. Dabei umfasst der Hospizgedanke mehr als die Arbeit in stationären Hospizen und Palliativstationen.
Es geht darum, eine Grundeinstellung allen unheilbar kranken und sterbenden Menschen gegenüber einzunehmen. D. h. die Bedürfnisse
des schwerkranken und sterbenden Menschen und seiner Angehörigen in ihrer psychischen, physischen, sozialen und spirituellen
Dimension wahrzunehmen und die Hilfen danach auszurichten. Die Schwerstkranken und ihre Angehörigen müssen überall die umfassende
Hilfe erhalten, die sie brauchen. Diesem Grundsatz Rechnung zu tragen, ist eine wichtige Aufgabe der Dienste und Einrichtungen
der Caritas.
Um den Hospizgedanken stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit und in der Praxis zu verankern, gab der Caritasverband unter
dem Titel "Annehmen, umsorgen und begleiten: Die Hospizidee" eine zwölfseitige Broschüre heraus. Sie enthält Bausteine, wie
christliche Grundwerte in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können, damit sich Menschen in der letzten Zeit ihres Lebens
willkommen, angenommen, umsorgt und geborgen fühlen. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter finden Impulse, wie sie auf spezifische
Bedürfnisse Sterbender eingehen können.
Sechs Mitglieder der Caritas haben sich bereits verpflichtet, die Leitlinien in den eigenen Einrichtungen umzusetzen: der
Caritasverband für Stuttgart, die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, die Sozialstation St. Martin in Dunningen, die Stiftung Haus Lindenhof, die St. Elisabeth-Stiftung und die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Einrichtungen und Dienste.
Info: Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei: Caritasverband der Diözese Rottenburg Stuttgart, Kompetenzzentrum Sozialpolitik,
Ursula Bröckel, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart, broeckel@caritas-dicvrs.de.
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