Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Handreichung zum Jahresthema 2004

www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de
Handreichungen zu den Caritas-Kampagnen
2012: Armut macht krank
2011: Kein Mensch ist perfekt
2010: Experten fürs Leben
2009: Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft.
2008: Achten statt Ächten
2007: Mach dich stark für starke Kinder.
2006: Integration beginnt im Kopf. Für ein besseres Miteinander von Deutschen und Zuwanderern.
2005: Arbeitslos 2005: Chancen statt Vorurteile.
2004: Soziale Berufe. Wir sehen uns.
2003: Zuschauen hilft nicht - Verantwortung ist weltweit.
2002: Psychisch krank.
2001: Einsam.


"Soziale Berufe. Wir sehen uns."

Kampagne gegen das Burn-out
Caritas-Jahresthema: Nicht nur Werbung in eigener Sache


Stuttgart. 2004 stellt die Caritas in Deutschland unter das Schwerpunktthema "Soziale Berufe. Wir sehen uns." Damit will sie auf den Stellenwert von Berufen im Sozialbereich aufmerksam machen und um mehr Akzeptanz und Wertschätzung dafür werben. Soziale Berufe erfahren nicht die Wertschätzung, die ihnen gebührt. Auch das Einkommen ist eher gering. Vor allem in den Pflegeberufen herrscht großer Mangel. Über akuten Nachwuchsmangel klagen auch die Ausbildungsstätten.
Die Folgen: Überbelastung, Demotivierung, "Burn out" und Abwanderung. Fachkräfte müssen immer mehr durch Ehrenamtliche oder durch ungelernte Kräfte ersetzt oder ergänzt werden.
Das soziale Ehrenamt darf allerdings nach Meinung der Caritas nicht zu einer "Begleiterscheinung sozialer Berufe" herabgestuft werden.
Die Caritas will mit ihrem Jahresthema junge Menschen für einen sozialen Beruf begeistern. Gleichzeitig soll zur öffentlichen Diskussion und zum Nachdenken angeregt werden.
Es ist aber auch - dies vielleicht sogar zuallererst - ein Denkanstoß, ein kritischer Stachel, eine ermutigende Bestätigung für das Denken und Handeln in der verbandlichen Caritas selbst.
"Soziale Berufe. Wir sehen uns." Dazu will dieses Caritas-Jahresthema einen Beitrag leisten: die gesellschaftliche, aber auch die innerkirchliche und Caritas-interne Anerkennung sozialer Berufe zu stärken, die der Würde der Person dienen.

Thomas Wilk/Dr. Thomas Broch

 
 
Kleinbild Handreichung 2004
 
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