Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. - Leben ist angesagt Projektgruppe Bad Mergentheim

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Projekt "Leben ist angesagt"
"Leben ist angesagt" im Überblick
Projektgruppe Bad Mergentheim
Projektgruppe Biberach
Projektgruppe Stuttgart
Termine Projekt "Leben ist angesagt"
Materialien Projekt "Leben ist angesagt"

 

 

 

Bitte vormerken: Am 10. Oktober findet das 2. Symposium im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim statt


Bad Mergentheim, 13. Mai 2013 - In Bad Mergentheim wird es - wie geplant - ein zweites Symposium zu "Leben ist angesagt" geben. Es findet am selben Datum wie im Vorjahr statt, dem 10. Oktober 2013 am späten Nachmittag. Dieses Mal wird neben Ärzten, Gynäkologen, Hebammen und Beratungsstellen auch eine breitere Öffentlichkeit eingeladen werden. Als Hauptrednerin konnte die Bundesgeschäftsführerin der Lebenshilfe, Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust gewonnen werden. Sie ist Medizinerin und Professorin für Pflege und Ethik. Seit  1995 engagiert sie sich in der Lebenshilfe und seit 2011 ist sie in der Geschäftsführung. Sie hat zwei inzwischen erwachsene Töchter, eine davon ist beeinträchtigt.
Das genaue Thema und den Ablauf des Symposiums wird die Projektgruppe in Kürze bekanntgeben.



Zwillingshaus in Bad Mergentheim nimmt Vorreiterrolle ein

Projekt Leben ist angesagt - Projektbesprechung Zwillingshaus
Vor dem Zwillingshaus trafen sich Vertreter der Bad Mergentheimer Kirchengemeinde und Verantwortliche des Caritas zu einer Projektbesprechung: Peter Striffler, Gerhard Schenk und Matthias Fenger, Michael Beck, Hariolf Scherer, Markus Veith, Architekt Elsner und Rudolf Kromer (v. l.).




Bad Mergentheim, 13. Mai 2013 - Mit der Eröffnung des Zwillingshauses dauerte es doch länger als zuletzt angekündigt. Im Juli soll nun der gastronomische Betrieb im Erdgeschoss seine Pforten öffnen. Das Obergeschoss ist fertig und bewohnt: es bietet Platz für sechs Menschen im Rahmen des betreuten Wohnens; drei Bewohner sind bereits eingezogen.
Seit dem 1.12.2012 hat der Caritasverband Tauberkreis einen neuen Geschäftsführer, den 39jährigen Matthias Fenger, der zuvor die Geschäfte des Orts- und Kreiscaritasverbandes Würzburg leitete. Er beschreibt sich als Netzwerker - und das ist sicher eine gefragte Eigenschaft bei den vielen Beteiligten, die beim neuen Zwillingshaus an einem Tisch zusammenkommen.
Anders als ursprünglich geplant soll der gastronomische Betrieb nicht in Eigenregie, sondern durch einen Kooperationsvertrag betrieben werden. Dazu wurde die in der Region bekannte Bäckerei Weber ins Boot geholt, die derzeit ihr Paneria-Konzept überarbeitet. Künftig sollen ca. fünf Bäckerei-Weber-Mitarbeiter mit fünf bis zehn behinderten Menschen zusammen arbeiten. Dafür werden sie eine Schulung erhalten. "Priorität werde sicher der profitable Betrieb haben, aber auch die sinnvolle Beschäftigung behinderter Menschen, die für ihn neu sei, läge ihm am Herzen", sagte Peter Weber in einem Bericht der Fränkischen Nachrichten am 22.3.2013.
Das Haus wird mit einem Gemeindefest eröffnet werden. Am Montag, dem 6.5.2013 trafen sich die Vertreter der Bad Mergentheimer Kirchengemeinde und Verantwortliche des Caritas Tauberkreises zu einer Projektbesprechung.
In Bad Mergentheim füllen ein solcher Inklusionsbetrieb und die sechs Wohnplätze eine Lücke im Bereich Behindertenhilfe und der gleichrangige Kooperationsvertrag zwischen einem Wirtschaftsbetrieb und der Caritas beim Betreiben eines Betriebes mit je 50% Personal ist ein Vorreiter für Inklusionsprojekte.

 

Neu in Bad Mergentheim: Birte Vehrs

Vehrs, Birte

Bad Mergentheim, 28.01.2013 - Mein Name ist Birte Vehrs. Sehr gerne engagiere ich mich für das Projekt "Leben ist angesagt". Ich komme ursprünglich aus Eckernförde und habe Erwachsenenbildung, Jura und Soziologie in Gießen studiert. Meine Patenkinder haben dort den integrativen Kindergarten und die damals neu gegründete Sophie-Scholl-Schule der Lebenshilfe besucht. Soziales Engagement war mir schon immer wichtig - in meiner Jugend war ich sehr aktiv in der Naturschutzjugend, im Auslandsstudium dann für eine Altenhilfe-Initiative, in Gießen in der Familienhilfe und in meinem Auslandsaufenthalt in Brasilien vor ein paar Jahren habe ich verschiedene soziale Projekte besucht. Beruflich habe ich zunächst Schulungen in einer Unternehmensberatung organisiert, dann habe ich eine Weile freiberufliche Coaching-Kurse für Frauen angeleitet, und zuletzt war ich knapp neun Jahre lang in einer Bildungsorganisation tätig, die sich für interkulturelles Lernen einsetzt und Jugend-Austauschprogramme durchführt. Dort habe ich mit meinem Team Eltern beraten und begleitet; ich habe auch Projekte mit Ehrenamtlichen geleitet und war z.B. für die nationale Einführung von Schulungen und Maßnahmen zur Prävention von sexuellen Übergriffen verantwortlich. Im letzten Herbst bin ich mit meinem Mann von Hamburg nach Bad Mergentheim gezogen, und wir genießen das entschleunigte Leben in einer Kleinstadt, umgeben von Natur. Ich freue mich, in die Fußstapfen von Sabine Mangold zu treten und darauf, das Projekt mit so vielen erfahrenen und kompetenten Mitgliedern erfolgreich in sein letztes Jahr zu begleiten.
Sie erreichen mich unter T: 07931 582076, Mail: vehrs@caritas-heilbronn-hohenlohe.de

Musical &ndash Leuchte kleiner Stern

Der Stern von Bethlehem ist gemeinsam mit seinen Sternenfreunden Beobachter der Weihnachtsgeschichte. Gemeinsam mit den behinderten Kinder der Andreas Fröhlich Schule gestaltete die Klasse 8 der Realschule St. Bernhard vor Weihnachten das Musical im Kursaal Bad Mergentheim.

Musical verzaubert

Bad Mergentheim, 13. Dezember 2012 - In dem Musical "Leuchte kleiner Stern" verzauberten die Kinder mit Behinderungen der Andreas Fröhlich Schule aus Klepsau gemeinsam mit den Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Bernhard aus Bad Mergentheim das Publikum im großen Kursaal von Bad Mergentheim. Der Stern von Bethlehem ist gemeinsam mit seinen Sternenfreunden Beobachter der Weihnachtsgeschichte.
Hier geht's zum Bericht in der Südwest-Presse .

Zwillingshaus bietet neue Chancen

Bad Mergentheim, 12. Dezember 2012 - Das Zwillingshaus wird am 3. Februar feierlich eröffnet. Damit entsteht gleich neben der Kirche ein Begegnungsort für Jung und Alt, Einheimisch oder Fremd, für Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Stiftung St. Johannes hat das leer stehende Zwillingshaus neben dem Münster gekauft, um das Bemühen zu verdeutlichen, die missionarische Kirche in Bad Mergentheim sichtbar zu machen. Zusammen mit dem Caritasverband im Tauberkreis wird das Haus zu einem Zentrum für behinderte und nicht behinderte Menschen. Sie werden in einem Bistro im Erdgeschoss den Gästen ein attraktives gastronomisches Angebot unterbreiten. Behinderte Menschen finden hier Arbeit und Wohnung. So wird Inklusion und Selbstbestimmung über den Ausbau der Infrastruktur verwirklicht.
Mehr Info auf S. 5 und 6: http://www.drs.de/fileadmin/Baukasten/BadMergentheim-Spitalstiftung/Gemeindeblatt/Gemeindeblatt_-_Dezember_2012.pdf

Symposium: Experten fordern engere Kooperation bei vorgeburtlicher Beratung

Bad Mergentheim, 30. Oktober 2012 - Beim Symposium informierte Dr. Anne Rummer vom Kölner Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin unter dem Titel "Interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei Pränataldiagnostik" am 10. Oktober 2012 im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim die 60 Teilnehmer über ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Projekt. Dieses begleitet die Umsetzung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes in der seit 2010 geltenden Fassung, insbesondere den § 2a wissenschaftlich. Ergebnisse liegen im November 2012 vor. Mehr zum Projekt
In einer Podiumsrunde diskutierten Fachleute aller Professionen Chancen und Risiken der vorgeburtlichen Untersuchungen und ihr Beratungsverständnis. Ein Erfolg des Symposiums: Gynäkologen, Schwangerschaftsberatung und Hebammen wünschen sich weiteren Austausch und Kooperationen zur ganzheitlichen Beratung bei Pränataldiagnostik.

Interview im "Katholischen Sonntagsblatt" erschienen

Bad Mergentheim, 10. Oktober 2012 - Wolfgang Weiß aus Bad Mergentheim erzählt im Katholischen Sonntagsblatt, wie sein Leben plötzlich ins Wanken geriet.

Diskussion über "perfekte Haarfarbe"

Bad Mergentheim, 6. März 2012 - Wie kommt das Thema "Leben mit Behinderung" im Unterricht auf die Tagesordnung? Darüber informierten sich Religionslehrer Ende Februar in Bad Mergentheim. Dekan Ulrich Skobowsky und Religionslehrer am Deutschordengymnasium Rudolf Kromer stellten den Lehrern das Projekt "Leben ist angesagt" vor, mit dem sie das Thema "gesellschaftsfähig" machen wollen. Die Sensibilisierung dafür solle früh beginnen - möglichst schon im Unterricht. Dabei helfe die Wanderausstellung "Hauptsache gesund?", die Probleme von Betroffenen sichtbar macht, in Schule und Gemeinden.
Die Tagungsteilnehmer diskutierten angeregt über das Ausstellungs-Handbuch, Pränataldia-gnostik, Schwangerschaftskonflikt und Leben mit Behinderung bis zur Frage: "Gibt es irgendwann die perfekte Haarfarbe?" Bis Ende März ist die Ausstellung im Mergentheimer Münster zu sehen.


Bad Mergentheim: Religionslehrer, Ärzte und Hebammen arbeiten mit

In Bad Mergentheim will die Projektgruppe die Gemeinde für das Thema Pränataldiagnostik sensibilisieren und ein Netzwerk bilden. Im Februar 2012 wird auf dem Religionslehrertag über das Thema informiert. Dabei wird überlegt, wie die Ausstellung "Hauptsache gesund?" im Unterricht angewandt werden kann. Zeitgleich dazu ist eine Predigtreihe zu "Leben ist angesagt" vorgesehen. Mediziner, Beratungsstellen und Hebammen erarbeiten gemeinsam auf einem Pränataldiagnostik-Symposium im Herbst, wie sie ihre Zusammenarbeit verbessern können.

Die Stiftung St. Johannes wird das leer stehende Zwillingshaus neben dem Münster kaufen, um das Bemühen zu verdeutlichen, die missionarische Kirche in Bad Mergentheim sichtbar zu machen. Zusammen mit dem Caritasverband im Tauberkreis wird das Haus zu einem Zentrum für behinderte und nicht behinderte Menschen. Sie sollen in einem Café bzw. Bistro im Erdgeschoss den Gästen ein attraktives gastronomisches Angebot unterbreiten. Behinderte Menschen finden hier Arbeit und Wohnung. So wird Inklusion und Selbstbestimmung über den Ausbau der Infrastruktur verwirklicht.


Projektgruppe: Thomas Wigant (Caritas- Krankenhaus Bad Mergentheim), Dekan Ulrich Skobowsky und Rudolf Kromer (katholische Kirchengemeinde St. Johannes), Wolfgang Weiß (katholisches Schuldekanatsamt), Birgit Keilbach (Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern), Ulrike Rein (Caritas-Zentrum, Mitte), Sabine Mangold (Projektkoordinatorin), Birgit Baumgärtner (diözesane Projektleitung).

Koordination: Sabine Mangold (Caritas Heilbronn-Hohenlohe)

 

Hier geht's zu unseren Partnern:

Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim http://www.ckbm.de/ck_badmergentheim/index.php
Katholische Kirchengemeinde St. Johannes http://www.st-johannes-mgh.com/
Katholisches Schuldekanatsamt http://www.drs.de/index.php?id=681
Katholisches Jugendreferat http://www.kathjurefmgh.de/start.php
Caritas Heilbronn-Hohenlohe http://www.cv-heilbronn-hohenlohe.caritas.de/18593.html

Vehrs, Birte

Kontakt:
Birte Vehrs
Caritas Heilbronn-Hohenlohe
Telefon: 07931 582076
vehrs@caritas-heilbronn-hohenlohe.de